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Trauergefühle - Mitgefühl / Selbstmitgefühl

Warum geht es mir jetzt eigentlich wieder so schlecht? Warum hab ich jetzt so ein Tief? Ich sollte mich doch für andere mehr freuen können!

Kennt ihr solche oder ähnliche Gedanken? Dass ihr streng mit euch seid in eurer Trauer? Euch gerne weiter sehen würdet? Manchmal erleben wir das auch aus dem Umfeld und sind enttäuscht, wenn wir nicht mehr Mitgefühl und Verständnis von anderen bekommen.

Die anderen können wir nicht ändern. Wir können ihnen  (wenn es sich lohnt) sagen, wie es uns geht oder was wir eigentlich bräuchten.

Aber wenn wir selbst und unsere inneren Kritiker*innen uns Druck machen, dann können wir das Mitgefühl und die Selbstfürsorge zu Wort kommen lassen: Verständnis haben für deine eigene Situation und den Herausforderunen. Mitgefühl mit dir selbst und Nachsicht, wenn nicht alles so klappt (nicht zu verwechseln mit unproduktivem Selbstmiteild).

Manchmal hilft es, sich vorzustellen, dass man selbst mit sich redet, als wäre man die beste Freundin, der beste Freund - wärst du dann auch so streng? Oder würdest du dir mehr „Schwäche“, mehr Gefühle, mehr Zeit erlauben?

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