Personenstandsgesetz

nach Fehlgeburt und Stiller Geburt

Das Gesetz unterscheidet die unschönen Begriffe Totgeburt und Fehlgeburt. Nur ein totgeborenes Kind über 500g bekam bis vor kurzem eine Geburtsurkunde (und Totenschein) und war als "Person" anerkannt. Seit 2013 dürfen auch still geborene Kinder unter 500g ins Stammbuch eingetragen werden und die Eltern erhalten eine "Existenzbescheinigung" vom Standesamt. 

 

 

Seit Oktober 2018 gilt nicht mehr nur die 500g- Grenze, sondern zusätzlich die 24.SSW als Abgrenzung, so dass auch Kinder, die zwar unter 500g, aber erst in der 24.SSW still geboren werden, ebenfalls als Person anerkannt sind.